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Ansprechpartner Presse:
Frau Franze-Hartmann
Freiwilligenagentur Cottbus
Zielona Gora Str. 16
03048 Cottbus
Tel (0355) 488 86 63
Telefax (0355) 4 88 86 64 |
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02.01.2007 Lausitzer Rundschau
Schulmediatoren bauen Brücken für Generationen
Die jungen Alten – Senioren als Partner der Jugend
Cottbus. Das Konzept ist eigentlich ganz einfach: Engagierte Senioren
sind regelmäßig als Schulmediatoren auf Schulhöfen
unterwegs, stehen dort Kindern und Jugendlichen bei Problemen bei
und helfen, Konflikte zu lösen. |
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«Seniorpartnerschaft in school» heißt das Projekt,
das bereits in mehreren Bundesländern gut läuft. «Wieso
soll es also nicht auch in Cottbus klappen» , fragt sich Elke
Klengel. Die Augen der ehemaligen Lehrerin leuchten, wenn sie von
der Idee der Schulmediatoren erzählt. Weiß sie doch aus
ihrer eigenen Erfahrung, wie wichtig vertrauensvolle Ansprechpartner
für junge Menschen sind.
Eine Brücke bauen zwischen den Generationen, um den gesellschaftlichen
Zusammenhalt zu stärken, und außerdem die Schule in Richtung
Gesellschaft öffnen, sind die selbst ernannten Ziele. «Die
Schule soll durch uns mit einem ergänzenden und unterstützenden
Angebot entlastet werden, damit sie sich ihren Kernaufgaben als Lernort
widmen kann» , erklärt Elke Klengel.
Den Jugendlichen eine positive Einstellung gegenüber der Bildung
vermitteln und mithelfen, von der Egal-Haltung wegzukommen, das seien
die Aufgaben der Freiwilligen. Weniger pädagogisch als vielmehr
mit jeder Menge Einfühlungsvermögen sieht Elke Klengel sich
und ihre Mitstreiter gern recht bald als Hilfe und Unterstützung
für die Schüler. Paarweise würden die freiwilligen
Senioren, angefordert vom Schulamt, in die Einrichtungen gehen. Zuhören
können sei dann ihr wichtigstes Gut, denn Probleme mit schwierigen
Schülern, denen einfach Bezugs- und Vertrauenspersonen in der
eigenen Familie fehlen, seien bekannt. «Und ich würde weitermachen,
zum Beispiel junge Praktikanten oder Auszubildende begleiten, denn
nicht selten stehen die jungen Mädels und Jungen recht hilflos
im Betrieb» , so Elke Klengel.
Zu gern hätte die 64-Jährige lieber gestern als heute mit
dem Projekt losgelegt, doch so richtig zog die Leitung in Potsdam
nicht mit. Nun also ergreift Elke Klengel in Cottbus selbst die Initiative
und möchte eine Truppe, gefördert vom Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, auf die Beine stellen.
«Der Bedarf seitens der Schulen ist ja da, jetzt fehlen nur
noch Senioren, die sich ehrenamtlich engagieren.»
Mehr Informationen über das Projekt «Seniorenpartner in
school» erhalten Interessenten bei der Freiwilligenagentur in
der Zielona-Gora-Straße 16 in Cottbus und unter Telefon 0355
4888663 sowie im Internet unter www.seniorpartnerinschool.de. (kn) |
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